FAQ

Wo liegen die Flächen?

Die Flächen liegen am westlichen Stadtrand von Oldenburg.

Die eine ist direkt zwischen ehemaligem Fliegerhorst und dem Ort Ofen gelegen. Die andere liegt südlich von Ofen, rechts der Bloher Landstraße.

Folgende Straßen Grenzen an den Flächen:

Shakespearstraße, 26129 Oldenburg

Brokhauser Weg, 26129 Oldenburg

Am Fliegerhorst, 26160 Ofen

Rubenstraße, 26129 Oldenburg

Welche Tiere können profitieren?

Untersuchungen haben gezeigt, das Blühflächen verschiedenste Tierarten fördern können. Durch ein erhöhtes Blühangebot fördern Blühflächen bestäubende Insekten, wie Honigbienen, Wildbienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen. Auch Regenwürmer, Spinnen und Käfer können profitieren. Für Vögel und Niederwild steigt der Nutzen mit der Größe der Fläche. Sie haben einen Mehrwert durch die Funktion der Blühflächen als Nahrungsquelle und Deckung. Auch für Feldhamster können Blühflächen einen Lebensraum bieten.

Welche Saatgutmischung verwenden wir?

Wir optimieren eine handelsüblichen ökologisch zertifizierte Saatgutmischung, um eine möglichst hohe ökologische Wirksamkeit zu gewährleisten. In der Regel bestehen einjährige Saatgutmischungen fast ausschließlich aus Kulturarten, die einen begrenzten ökologischen Nutzen haben. Wir stellen unser Saatgut jedoch eigens zusammen und versetzen die öko-zertifizierte Grundmischung mit einer Vielzahl an wertvollen, regional zertifizierten Wildpflanzenarten. Dadurch sorgen wir für ein vielfältiges Blühangebot, von der eine große Bestäubergemeinschaft profitieren kann. Die Saatgutkosten steigen dadurch um ein Vielfaches, doch der ökologische Nutzen steht bei uns an erster Stelle. Weitere Informationen zu den verwendeten Arten werden folgen, wenn die genaue Zusammensetzung feststeht.

Was ist der Unterschied zwischen Honigbienen und Wildbienen?

Wenn man von Bienen redet, dann meint man damit meistens unsere Honigbienen (apis mellifera). Dass es neben der Honigbiene aber noch über 580 weitere Bienenarten in Deutschland gibt, wissen viele nicht.

Die Honigbiene ist gewissermaßen ein Nutztier, wohingegen die übrigen Arten wild leben und als Wildbienen bezeichnet werden. Die meisten Wildbienenarten leben dabei solitär, sie sind also Einzelgänger und bilden keine Staaten. Ein einzelnes Weibchen legt ein Nest an und versorgt ihren Nachwuchs mit Nahrung. Die Ansprüche an das Nest sind oft hoch speziell und werden zum Beispiel in Totholz oder im offenen Boden angelegt. Auch was das Nahrungsangebot betrifft sind Wildbienen meist hoch spezialisiert. Blüte ist nicht gleich Blüte und so sammeln sie nur den Pollen von bestimmten Wildpflanzen. Die Honigbiene hingegen nutzt ein sehr breites Spektrum an Blütenpflanzen.

Um die Wildbienen nicht nur mit Nahrung zu versorgen, sondern auch mit einem gemütlichen Eigenheim, stellen wir an den Blühflächen Insektenhotels auf, die extra dafür von den Gemeinnützigen Werkstätten Sandkrug gebaut werden. Zudem ergreifen wir weitere Maßnahmen um Nistmöglichkeiten in Totholz oder Sandboden zu bieten.